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Fiat Pecunia!

Geldblättern

Es werde Geld!

Wie entsteht Geld? Kaum jemand weiss, wie Geld geschaffen wird. Die meisten Leute stellen sich vor, dass die Notenbank die Banknoten druckt und die Münzstätte Münzen prägt und so das Geld herstellt wird. Das stimmt zu einem kleinen Teil. Umso überraschender ist es, wenn man erfährt, wie der Grossteil des Geldes wirklich geschaffen wird.

Der bekannte Bankier Rothschild sagte dazu bereits 1863:

„Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die grosse Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmassen, dass das System ihren Interessen feindlich ist.“

Erkennt man dann noch die gewaltigen Mängel dieses Systems, wird einem mit Schrecken klar, warum es zur grossen Finanzkrise kommen musste. Und man kann erahnen, wie es weiter gehen wird.

Dieser oben sehende Text wurde 2008/2009 geschrieben. Danach kehrte eine gewisse Ruhe und Börsenboomphase ein, in welcher die Geldflutung durch die Nationalbanken die Immobilienpreise und die Börsenkurse in neue Höhen trieb. Jetzt im August 2011 manifestieren sich aber die Folgen dieses Tuns. Die Probleme waren nur zugedeckt und brechen nun vielfach verstärkt wieder hervor. Mit einem Unterschied: 2008 konnten die Banken noch von den Staaten gerettet werden, 2011 wird dies nicht mehr möglich sein, die Staaten sind massiv verschuldet, die PIIG-Staaten stehen vor dem Bankrott, Amerika ebenso. Lesen Sie die aktuelle Situation unter Finanzkrise.

Es gibt Auswege aus diesem Dilemma. Dazu müssen nur einige wenige, einfache, aber entscheidende Weichen gestellt werden. Bevor das geschehen kann, muss aber das Volk und müssen die Politiker überhaupt erst die Mechanismen der Geldschöpfung erkennen. Davon sind wir weit entfernt. Die aktuelle Krise bietet die Chance, uns aus der 500-jährigen Versklavung durch das Geldsystem zu befreien.

Der Vorgang ist einfach, es braucht eine:

Auf dieser Homepage wird die Krise analysiert und es werden die Grundlagen zusammengetragen, mit denen eine Reform durchgeführt werden kann.

Das aktuelle Finanzsystem ist weitgehend zusammengebrochen. Die Gelder der Notenbanken bleiben in den Geschäftsbanken stecken und erreichen die produzierende Industrie nicht. Die Realwirtschaft wird zunehmend in den Strudel gezogen. Hundertjährige Unternehmen von Weltbedeutung machen Konkurs. Bis Ende 2009 wird die Arbeitslosigkeit Rekordwerte annehmen.

Wie schrieb es Linard Bardill: "Es wäre an der Zeit, andere Modelle zu studieren. Oder wollen wir den ganzen Schrott noch einmal aufbauen und warten, bis er erneut zusammenfällt?"

Monetative

Nun ist es so weit. Ein neu gegründeter Verein Monetäre Modernisierung (MoMo) will die öffentliche Debatte über ein nachhaltiges Geld- und Bankensystem starten. Das Ziel ist eine Schweizer Verfassungsinitiative!

Die erste öffentliche Veranstaltung findet am 13./14.Mai 2011 an der ZHAW in Winterthur statt.

Detaillierte Informationen findet man auf der Homepage des Vereins: www.monetative.ch.

 Geldverteilung

Nicht nur das Geldsystem ist eine Fehlentwicklung, welche vielleicht in der Zeit des Metallgeldes noch gerechtfertigt war. Das erwirtschaftete Geld wird immer noch primär über die geleistete Arbeit - meist mit Arbeitszeit gemessen - auf die Menschen verteilt. Auch das ist ein Relikt aus der Frühzeit der industriellen Revolution.

“Die Wirtschaft hat die Aufgabe, die Menschen von der Arbeit zu befreien.” - Wenn also die Wirtschaft erfolgreich ist, kann es nicht mehr die Arbeit sein, anhand der Geld verteilt werden kann. Dies führt zu folgender bestechenden Idee:

 Die Erkenntnis des bedingungslosen Grundeinkommes setzt sich durch.

In Deutschland ist ein vielbeachtetes Buch, "1'000 Euro für Jeden" erschienen. 

In der Schweiz fand eine viel beachtete Tagung zum Thema statt. Das Wirtschaftsmagazin ECO berichtet darüber.

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