FED-Politik: «Inadäquat, bizarr»
Der gestrige Kurswechsel der US-Zentralbank stösst unter Ökonomen auf Kritik. Gleichzeitig rätseln sie über die wahren Motive von Ben Bernanke und seinen Kollegen.
Die Kernbotschaften des Fed lauten: Die Lage der Wirtschaft ist schlechter als erwartet, die Leitzinsen bleiben deshalb mit einem Zielband von 0 bis 0,25 Prozent für eine ausgedehnte («extended») Periode rekordtief. Neu tut die Notenbank aber alles, um eine weitere Reduktion der Geldmenge zu verhindern; andererseits aber nichts, um sie noch weiter auszudehnen.
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Andere Ökonomen verweisen als Begründung dafür auf die Uneinigkeit unter den Entscheidungsträgern im Fed. Die neutrale Haltung ist demnach schlicht der kleinste Kompromiss, zu dem man sich durchgerungen hat.
Artikel im Bund / Newsnetz.
Anmerkung: Die FED wollte also die Geldmenge quasi automatisch um den Teil der zurückzuzahlenden Schulden vermindern. Angesichts der stotternden Konjuktur hat sie sich nun zum Belassen auf dem bisherigen Niveau entschieden. Wie Krugman sagt ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.
Man beachte auch den Zusatztext im Artikel: "Die Geldpolitik des Federal Reserve (Fed)".

