Benutzerspezifische Werkzeuge
Sie sind hier: Startseite News Wenn die Iren wüssten....

Wenn die Iren wüssten....

Den Iren wurden drastische Sparmassnahmen auferlegt. Für wen müssen sie so leiden?

Der Plan sieht unter anderem vor, rund 25.000 Jobs im Öffentlichen Dienst einzusparen. Das Sozialbudget soll um 2,8 Milliarden Euro gekürzt werden. Durch eine erhöhte Einkommensteuer sollen 1,9 Milliarden Euro zusätzlich in die Kasse kommen. Erhöht wird auch die Mehrwertsteuer, zunächst 2013 von 21 auf 22 Prozent, im darauffolgenden Jahr soll der Satz dann 24 Prozent betragen. 40 Prozent oder sechs Milliarden Euro des Gesamtpaketes sollen bereits 2011 wirksam werden.

Zu den Sparmaßnahmen gehören auch diese Punkte:

  • Der Mindestlohn wird um einen Euro auf 7,65 Euro abgesenkt.
  • Studiengebühren in Höhe von 2000 Euro pro Jahr werden eingeführt.
  • Eine vorübergehende Immobiliensteuer von 100 Euro wird ab 2012 eingeführt.
  • Wasserzähler werden installiert, die kostenlose Trinkwasserversorgung geht damit zu Ende.
  • Die Pensionen im öffentlichen Dienst sinken um 6 bis 12 Prozent, sofern sie über 12.000 Euro pro Jahr liegen.

 So lauten die Sparmassnahmen.

Betrachtet man die Sache aus der nötigen Distanz, so kann man feststellen, dass die Hilfsgelder der EU zwar nach Irland fliessen, dort aber zum Absichern der Kredite der Banken, darunter auch der grossen Spekulationsbanken aus Deutschland und der Schweiz verwendet werden müssen.


Die Staaten sind also daran, die Banken erneut zu retten. Und die Iren müssen es ausbaden!

 

 

 

Artikelaktionen